Ich hab eine…

… Schreibblockade. Ui schauts mal, wenn man das aufdröselt stimmts immer noch: Schreibblock, ade! Halt analog aber solang is jetzt auch nicht her, dass wir mit Papier und Stift. Ich schreib gern mit Papier und Stift, da kann man immer auch noch was zeichnen, wenn einem die Worte fehlen. Die Worte fehln mir gar nicht so eigentlich, eher der Inhalt. Aber den kann man ja auch irgendwie aus allem und nix basteln. Da hat zum Beispiel mal einer seine Dissertation geschrieben darüber, dass Schildkröten sich, wenn sie gähnen, im Vergleich zu anderen Tieren, nicht mit dem Gähnen gegenseitig anstecken. Also eben nicht, dass Schildkröten generell nicht gähnen, das tun sie nämlich schon, sondern nur das mit dem anstecken. Und andere Tiere, was weiß ich, so Löwen zum Beispiel, die gähnen auch und die stecken sich auch an damit, wie eben die Menschen und Affen und viele andere auch. Jetzt die Schildkröten nicht. Und das fasziniert mich schon ein bissl. Also einerseits, wie man auf die Idee kommt, sich genau mit dem Thema auseinanderzusetzen, wos ja unendlich viele andere Themen auch gibt, nehme ich an zumindest und dann noch spannender vielleicht, wie schaut die empirische Studie dazu aus? Also sagen wir, der Dissertant hat so 3 Schildkröten- Emma, Hansjörg und Ivy-Blue-Uranus-Friday (ja richtig, das ist die mit den Künstlereltern)- und dann geht er mit dem Hansjörg ganz ausgedehnt spazieren, dass der richtig ausgepowert is am Abend und viel gähnen muss und dann schaut der angehende Herr Doktor der Biologie gaaaaaanz genau hin ob da jetzt eine von den „zu Hause geblieben“ mitgähnt und dann macht er ein Stricherl „Hansjörg gähnt, Emma gähnt nicht, Ivy-Blue gähnt auch, steht aber mit dem Rücken zu Hansjörg, ist vielleicht einfach gelangweilt; demnach nicht in Zusammenhang zu bringen.“ Sowas heißt dann Wissenschaft.

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