Ich bin…

…ständig hin und her gerissen zwischen irgendwas. Hab ich das Gefühl. Also auch nur im Moment wahrscheinlich, weil wenn mir fad wär im Hirn grad, tät ich mir sicher wieder wünschen, es würd was passieren. Mal eine Entscheidung zu treffen oder so. Man kanns mir nicht recht machen. Oder besser: ich kanns mir selbst nicht recht machen. Also jetzt was Arbeit betrifft zum Beispiel. Ich bin immer hin und her zwischen körperlicher und geistiger. Was von beiden ich besser find und so. Ganz einfach: immer das was ich grad nicht mach, find ich besser. War glaub ich schon immer so übrigens. Also auch in meiner Jugendzeit in meiner bleden. Ich erinnere mich da an so Skitourenwochen. Nicht ganze Wochen am Stück, mehr mal Semesterferien, mal Ostern, die Ecke. Und das war auch immer Mega, das Rundherum, die Leute und so, aber jetzt mal nur auf die Momente beim Raufgehen, sprich Anstrengung also Arbeit bezogen, da weiß ich noch, hab ich mir gedacht, boah, eigentlich wär chilliger jetzt Matheschularbeit schreiben (Matheschularbeit natürlich, weil die schlimmste unter den Schularbeiten). Würd man zumindest wo sitzen und nur der Kopf müsst was tun. Wär nicht so anstrengend. Völlig absurd natürlich. Gut, das war wahrscheinlich auch nicht bei jeder Skitour der Fall- umgekehrt schon. Also was ich bei diesen Matheschularbeiten Zeit verbracht hab mit Nachdenken über wieviel besser, im Vergleich zu hier Kopf zerbrechen, jetzt anstrengender Sport wär..puh. Da wär sich manchmal vielleicht fast noch ein Beispiel ausgegangen, oder zumindest ein halbes. Egal, ich versuch mir das dann natürlich zu merken, fürs nächste Mal und so aber das is zu abstrakt. Schon eigenartig so ein Mensch. Als kleines Kind hab ich schon gelernt, dass bei schlimmen Optionen – wie jetzt zum Beispiel ultimativ speib-übel oder krass Kopfweh – immer das besser wär, was ich grad nicht hab. Vermeintlich natürlich nur. Aber erklär das mal einer Fünfjährigen…