Das ist Wien…

…hab ich zumindest dem Besuch aus Texas erzählt. Auf das hinauf nämlich, dass wir gestern um 6 Uhr in der Früh, verballert aus dem Vestibül (ja, so ein blog kann angeblich auch dafür da sein, zu erzählen, wo man so überall war und hingeht und der Impulstanz-Party-Sommer hat letzte Woche begonnen, also geht man jetzt immer ins Vestibül, damit ihr das auch mal wisst!) den Ring entlang in Richtung Operngasse spaziert sind. Und das ist ja überall Wien also stimmt die „Das ist Wien“ Aussage natürlich immer, gemeint hab ich allerdings konkret die nackte Frau auf der Treppe direkt vor dem (verschlossenen) Eingang der Secession. Wir latschen nämlich grad dran vorbei und ich ganz Touri-Führerin, erzähl was mir so dazu einfällt, viel ist es eh nicht, aber eben ein bissl Klimt und so und da entdecken wir sie. Steht da hinter ihren operierten Brüsten, gut eingeleuchtet von der eben aufgegangenen Sonne und ist am Posen. Den dazugehörenden Fotografen findet man fast gar nicht, drückt der sich so an die Mauer von diesem Novomatic Palais, oder was das da ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite, als tät er damit verschmelzen wollen. Sowas hab ich vorher noch nicht „erlebt“ in Wien, aber das muss ich ja keinem unter die Nase reiben, kommt freilich total gelegen, schön unterstreichen das Klischee von wegen Offen- und Coolheitsfaktor, von dem die Amis in ihrem eigenen Land nur träumen können.

Hier bin ich wieder…

…und drüber nachgedacht hab ich, viel herausgekommen ist trotzdem nicht. Na gut, soviel da drüber nachgedacht stimmt eh auch nicht. So ist das ja immer mit dem Nachdenken. Man kommt so schnell vom einen ins andere und dann hat das andere oft gar nix mehr zu tun mit dem einen und wie man dort hingekommen ist, kann man auch nicht mehr nachvollziehen, sprich schon sehr abstrakt dieses Denken insgesamt. Ich mir also überlegt -Hm… Wie mach ich das jetzt mit dem blog und soll ich jetzt doch einen fremden lesen und wenn ja welchen- und dann ganz plötzlich denk ich drüber nach, dass ich überhaupt keine Höhenangst hab, im Gegenteil, am liebsten hätt ich soviel Geld, dass ich ständig aus einem Flugzeug oder von einer Brücke springen oder mich irgendwie in die Luft specken lassen könnt. Da gibt’s ja einige von meiner Sorte und dann gibt’s eben auch die, die ganz anders sind und überhaupt nicht gerne irgendwo oben stehen, geschweige denn runterspringen und denen das auch überhaupt keinen Spaß machen würde, die wollen nicht mal im Prater irgendwie Achterbahn oder was. Und dann die Frage, wie sowas sein kann. Und jetzt meine Überlegung:  Vielleicht hat es ja was mit der Größe zu tun? Also jetzt nicht irgendwie übertragener Sinn, von wegen innere Größe, sondern Körpergröße also Höhe quasi.  Und jetzt auch nicht unbedingt die eigene Größe, weil klar, wenn ich groß bin, also sagen wir mal 1,78m, dann sind meine Augen so schätzomativ auf 1,69m und das ist schon weiter oben, als wenn jemand nur von einem Meter und ein Bissi auf den Boden schaut, aber daran gewöhnt man sich, weil man ja mitwächst mit seinen Augen und der Umwelt und allem, also eher relativ der Unterschied. Aber die Größe der Eltern vielleicht. Weil am Anfang wird man ja immerzu aufgehoben und herumgetragen und das in Relation zur eigenen Körpergröße (die meist sehr klein ist) so und anders ziemlich hoch und wenn man dann noch sehr große Eltern hat, hängt man ja die meiste Zeit umso weiter oben in der Luft ab. Schon klar, mit dem Wissen um die Schwerkraft ist es beim Baby wahrscheinlich noch nicht soweit her und Sehstärke sowieso irgendwas aber vielleicht trotzdem instinktiv?  Also ich würd mir jetzt nicht anmaßen, zu behaupten, dass alle mit großen Erziehungsberechtigten, keine Höhenangst haben aus Gewohnheit quasi und die mit der Höhenangst von ganz kleinen Eltern sind, aber ich könnte!-Is ja immerhin mein blog.. 😉

 

Hallo Welt…

…das ist mein erster Eintrag auf meinem ersten blog. Sagt man das überhaupt so? Auf dem blog oder in dem blog oder ist ein Eintrag eh schon der blog?  Und wie schreibt man da überhaupt? Mit Großbuchstaben oder doch alles klein? Klar, hätt man sich auch ein bisschen schlau machen können im Vorfeld, was weiß ich, anderer Leute blog lesen zum Beispiel. Diesbezüglich bin ich eine 80 Jährige im Körper einer 30 Jährigen. Vielleicht nicht nur diesbezüglich, sondern generell, Lebenserfahrung und so, drum bild ich mir ja auch ein, dass ich was zu erzählen hab. Und drum les ich auch (noch) keine anderen blogs, weil dann komm ich bestimmt drauf, dass es eh alles schon gibt und schmeiß direkt wieder hin. Wobei meine Oma ist über 80 und glaub ich nicht so ignorant, was das Internet und alle Beteiligten betrifft, also wohl wieder Mumpitz das mit dem inneren Alter. Ich denk da mal drüber nach und dann meld ich mich wieder.

Oh aja und das Foto mit der Nudel hab ich selber gebastelt und da kommt noch mehr…